Zimt-Zwetschgen-Käsekuchen: der perfekte Kuchen im Herbst

Zwetschgen – welches Obst passt neben Pflaumen und Äpfeln wohl besser in den Herbst? Dann noch in Kombination mit Zimt stimmt es uns so richtig herrlich auf die kühlere Jahreszeit ein. Wobei, wirklich kühler ist es ja aktuell tatsächlich noch gar nicht.

Egal, die Blätter werden von Tag zu Tag bunter, die Sonne lacht, was wollen wir also mehr. Ein goldener Oktober wie er im Buche steht. Zeit diesen also auch kulinarisch zu genießen. Heute mit einem Käsekuchen mit Zimt und Zwetschgen und herrlichen Streuseln. Ein tolles Geschmackserlebnis!
Zutaten für eine 26er Springform:
200g + 70g Mehl
1 + 3 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
80g + 110g + 70g Zucker
100g + 50g Butter
1 Prise Salz
500g Zwetschgen
300g Magerquark
200g Frischkäse
1 TL + 1 Prise Zimt
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
200g Mehl, ein Ei, Backpulver, 80g Zucker, 100g Butter und eine Prise Salz verkneten. Am besten mit den Händen. In Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank „parken“.
Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rand der Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
Zwetschgen waschen, trocken tupfen, entsteinen, vierteln. Quark, Frischkäse, 1 TL Zimt, 3 Eier, Puddingpulver, 110g Zucker verrühren. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen auf bemehlter Arbeitsfläche oder direkt mit den Fingern einen Boden und Rand in die Form drücken. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Zwetschgen belegen, Käsekuchen Masse darüber geben. Aus 70g Mehl, 70g Zucker, 50g Zucker und 1 Prise Zimt mit den Fingern Streusel herstellen und vorsichtig auf die Käsemasse geben. Nun für ungefähr 50 Minuten backen. Richtig lange auskühlen lassen, gerne auch über Nacht (sonst sind die Zwetschgen noch zu flüssig).
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Kürbis-Hack-Feta-Quiche: ja, ist denn schon Halloween?

Es ist Herbst – und ein noch so schöner aktuell! Richtig gülden kommt der Oktober bislang daher: die Blätter färben sich herrlich bunt, die Kastanien fallen herab und auch in der Backstube kommen herrlich frische Zutaten hinzu. Äpfel, Pflaumen und Zwetschen und der gute Kürbis halten Einzug. Ist es nicht herrlich mit den erntefrischen Zutaten herumzuwerkeln?

Heute habe ich den Kürbis in einem herzhaften Rezept von @lecker_magazin verarbeitet. Die Quiche beinhaltet eine wahnsinnig leckere Mischung aus würzigem Hack und Feta und dem leicht süßlichen Kürbis sowie etwas säuerlichen Äpfel. Alles ummantelt von einem blättrig, krümeligen Mürbeteig. Ob warm oder kalt, man kann die Quiche in beiden Zuständen genießen. Vielleicht ja sogar in einer Decke eingemummelt auf der Terrasse, die letzten Sonnenstrahlen einfangend.
Zutaten für eine 26er Springform:
125g Butter
2 + 1 Eier
250g Mehl
Salz
400g Hokkaido
400g gemischtes Hack
Öl
Pfeffer
1 Apfel
200g Schmand
100ml Milch
200g Feta
Semmelbrösel oder Paniermehl
Mehl, 2 Eier, Butter in Stückchen, 2 EL Wasser und 1/2 TL Salz am besten mit den Händen zu einem Teig verkneten. In Folie gewickelt, ca. 30 Minuten kalt stellen.
Kürbis abputzen, die Schale kann beim Hokkaido aber dran bleiben, Kerne entfernen und in Scheiben schneiden. In etwas Öl gut anbraten von beiden Seiten. Herausnehmen und jetzt das Hack anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Apfel reiben oder klein schneiden, zum Hack geben.
Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten.
Schmand, Milch, 1 Ei und den zerkrümelten Feta verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Teig ausrollen bzw. mit den Fingern als Boden und Rand in die Form drücken. Semmelbrösel oder Paniermehl auf den Boden streuen. Hälfte Hack-Apfel-Masse und Kürbis darauf geben, ebenso die Hälfte der Feta-Masse. Erneut Hack-Apfel-Kürbis und zum Schluss den Rest Feta-„Creme“.
Ca. 45 Minuten backen, falls es zu braun wird, die letzten Minuten mit Alufolie abdecken.

Zitronen-Buttermilch-Gugl: wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus oder eben einen perfekten Gugl

Nein, keine Sorge, momentan gibt mir das Leben keine Zitronen. Ganz im Gegenteil, es könnte wohl kaum schöner sein!
Aber der Spruch ist ein Klassiker und trifft ja nun mal ganz gewiss auf die ein oder andere Situation im Leben zu. Und bevor man den Kopf in den Sand steckt, um das Phrasenschwein vollends zu bedienen, kann man das Ganze dann ja in eine für sich angenehme Art und Weise drehen. Ob nun in Limonade oder in einen Kuchen, das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Bei mir ist’s eindeutig immer der Kuchen 🙂
Und heute eben einer mit Zitronen! Ein fluffiger und dank Buttermilch gleichzeitig saftiger Gugl (von @ofenliebe) und mit einigen Zitronen herrlich fruchtig.
Habt Ihr Lust ihn zu testen?
Zutaten für einen Gugl oder eine 26er Pufferform:
250g weiche Butter
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1 + 1 + 1 Bio-Zitrone
400g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
200ml Buttermilch
5 EL + 100g Puderzucker
Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Form fetten und mit Mehl ausstäuben.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz ruhig einige Minuten schaumig schlagen. Eine Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Abrieb und die Eier unterrühren, Mehl, Backpulver, Natron hinzu, Buttermilch unterrühren und zum Schluss den Zitronensaft. Teig in die Form geben und ca. 45 Minuten backen – Stäbchenprobe machen!
Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Weitere Zitrone auspressen. 5 EL Saft und 5 EL Puderzucker verrühren. Kuchen aus der Form auf ein Gitter stürzen und darunter Backpapier legen. Mehrmals mit einer Gabel oder Holzstab einstechen. Mit dem Zucker-Saft-Gemisch begießen. Komplett auskühlen lassen. Weitere Zitrone auspressen, 3 EL Saft mit 100g Puderzucker vermischen und als Guss auf den Kuchen träufeln. Trocknen lassen.

Haselnuss-Nougat-Cupcakes: mit Speck fängt man Mäuse, mit diesen Cupcakes die neuen Nachbarn?

Bei einem Umzug in eine neue Wohnung bzw. ein neues Haus, lebt man ja zumeist einige Zeit noch zwischen jeder Menge Kisten und Kartons. Bis sich das entstandene Chaos langsam lichtet, dauert es doch schon so etwas. Aber das ist ja auch irgendwie das Spannende, zu sehen, wie die Puzzleteile langsam zum großen Ganzen werden.

Um doch ein wenig mehr Gemütlichkeit, Wärme und Genuss einziehen zu lassen, habe ich es mir heute nicht nehmen lassen, die Küche in Beschlag zu nehmen – die nebenbei bemerkt – natürlich als erstes hervorragend eingerichtet und ausgestattet war. Nach einem Rezept von @diejungskochenundbacken sind ultra-leckere Cupcakes entstanden. Ich meine, was kann man bei Nutella, Haselnusskrokant und Ferrero Rocher schon verkehrt machen???
Eine wirklich göttliche Geschmacksexplosion offenbart sich einem. Ein fluffiger Schokoladenteig versteckt eine dieser köstlichen Kugeln. Getoppt wird das Ganze von einem Nougatfrosting mit Krokant und weiteren Rocher. Einfach nur Mmmmmmmmh!
Nachdem wir uns dann mit diesen Schmankerln bei den Nachbarn vorgestellt hatten, konnte es dann auch wieder fleißig weitergehen beim Aufbauen und Auspacken.
Zutaten für 12 Cupcakes:
240g Mehl
330g Zucker
85g Kakao
3 TL Backpulver
3/4 TL Salz
3 EL Öl
2 Eier
175ml Buttermilch ggf. etwas mehr
1 TL Vanilleextrakt
12 + 6 Ferrero Rocher
200g weiche Butter
2 EL Sahne
80g Puderzucker
3-4 EL Nutella
100g Nougat zum Backen
Haselnusskrokant
Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen ausfüllen.
Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz vermischen. Öl, Buttermilch, Eier und Vanilleextrakt unterrühren. Sollte der Teig etwas fest sein noch einen Schuss Buttermilch hinzugeben. Jeweils einen gut gehäuften Esslöffel Teig in die Förmchen geben. Eine Kugel Rocher darauf setzen, etwas eindrücken. Nun den restlichen Teig darauf verteilen. Für ca. 20-25 Minuten backen und Stäbchenprobe machen. Auf einem Gitter gut auskühlen lassen.
Butter, Puderzucker, Nougat, Sahne und Nutella zu einer cremigen Masse aufschlagen. In eine Spritztüte füllen und einen „Kranz“ auf die Cupcakes spritzen. Vorsichtig umgedreht in Krokant eintauchen. In die Mitte jeweils einen Frosting-„Tuff“ setzen. Rocher mit einem Messer halbieren und diese Hälften nun jeweils darauf drappieren.

Kuchen aus der Tasse – blitzschneller Seelenschmeichler für kalte Herbsttage

Nach so einem herrlichen Sommer, beginnt nun der Herbst hier im Norden Einzug zu halten. So richtig schön mit Schmuddelwetter. Heute ist es einfach nur grau und es regnet ununterbrochen. Aber damit hat man ja endlich wieder die Gelegenheit sich zu Hause in einer Decke auf dem Sofa einzumummeln, Kerzen anzuzünden und sich einen heißen Tee zu kochen. Und was fehlt da noch zum Glück?

Richtig, ein wenig Kuchen! Aber jetzt raus und den Weg in der Nässe und Kälte zum Bäcker wagen? Nee! Dafür ist es drinnen viel zu gemütlich!
Daher habe ich heute für euch einen blitzschnellen Kuchen aus der Tasse bzw. dem Becher (Rezept von @derkuchenbaecker). Ich bin sonst kein großer Fan von Mikrowellenherden, aber für diese Leckerei ist er doch mal für was gut. In nicht mal fünf Minuten habt ihr einen fertigen, ofenwarmen Schokokuchen in Händen, zudem noch mit flüssigem Kern. Schleckermäulchen, was willst du mehr?
Zutaten für einen Kuchen aus dem Becher:
5 EL Mehl
2 EL Kakaopulver
2 EL Zucker
1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Öl
6 EL Milch
1 EL Nutella o.ä.
etwas Puderzucker
Die trockenen Zutaten im Becher mit einer Gabel gut vermischen. Öl und Milch hinzugeben und gut durchrühren. Zum Schluss den Esslöffel Nutella in die Mitte obenauf setzen.
Bei 900 Watt 1 Minute und 10 Sekunden in der Mikro backen. Wer mag, bestreut das Schätzchen noch mit etwas Puderzucker.

Strawberry Cheesecake: heavenly delicious

Ebenfalls auf der Hochzeit, deren Bilder ihr vielleicht vergangene Woche bereits auf meinem Blog gesehen habt, durfte im Reigen der Erdbeerkuchen ein Käsekuchen bzw. besser gesagt ein Cheesecake nicht fehlen. Die Mischung aus der so köstlichen Cheesecake Masse mit den frisch, fruchtigen Erdbeeren und dann ggf. noch etwas Sahne ist kaum zu übertreffen.
Das breite Grinsen auf den Gesichtern der Hochzeitsgäste nachdem ersten Bissen in einen der Muffins, war mein schönster Lohn!
Easy hergestellt und wie gesagt super lecker! Und wenn die Erdbeerzeit vorbei ist, dann testet doch einfach anderen Früchte!
Zutaten für eine 26er Springform oder für 24 Muffins/Cupcakes:
400g Erdbeeren
200g Butterkekse
80g Butter
500g Magerquark
400g Crème fraîche
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
5 Eier
Erdbeerkonfitüre oder Tortenguss rot
für Muffins dann noch 4 Becher Sahne + 2 Päckchen Vanillezucker + 2 Päckchen Sahnesteif
Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form mit Backpapier auslegen und den Rand fetten.
Erdbeeren waschen, trocken tupfen und je nach Belieben schneiden.
Kekse in einem Gefrierbeutel mit Hilfe z.B. eines Nudelholzes zu kleinen Bröseln verarbeiten. Butter in einem Topf schmelzen, Brösel hinzu und gut vermengen. Als Boden und kleinen Rand in die Form drücken.
Quark, Crème fraîche, Zuckersorten und Puddingpulver verrühren, Eier unterrühren.
Masse auf den Boden geben und ca. 45 Minuten backen. Ofen aus, aber geschlossen lassen und den Kuchen weitere 60 Minuten darin belassen. Dann herausnehmen abkühlen lassen und mit Erdbeeren dekorieren. Entweder mit erwärmter Erdbeerkonfitüre oder Tortenguss nach Packungsanleitung beträufeln.
Für die Muffins füllt ihr die Brösel in die Papierförmchen in die Muffinbleche (die Dekoummantelung kommt später), darauf die Quarkmasse und einen kleinen Klecks Erdbeerkonfitüre.
Nach dem Backen ordentlich abkühlen lassen, Ummantelung drum und dann mit einer Spritztüte die Sahne darauf drapieren und mit einer Erdbeere dekorieren.

Erdbeerkuchen: oder wie die roten Früchtchen eine Hochzeit verschönern

Vor gut einem Jahr fragten mich ganz, ganz liebe Freunde, ob ich für ihre Hochzeit den Kuchen backen würde. Die beiden wünschten sich keine klassische Hochzeitstorte sondern einen Erdbeerkuchen. Vergangenes Wochenende war es dann so weit, das Fest der Feste stand an und war wunderschön! Und da es natürlich für die Festgesellschaft nicht nur einen Kuchen geben konnte, würden dann ein paar mehr gezaubert – alles im Zeichen der Erdbeere. Die Rezepte der Erdbeer-Mandel-Tarte, der Erdbeer Tarte (mit Shortbread und weißer Schoki) und des klassischen Erdbeerkuchens (mit Vanillepudding) sind bereits auf meinem Blog in der Historie zu finden. Neu für euch sind der Erdbeer-Cheesecake und die dazugehörigen Muffins und der Erbeer-Hafer-Kuchen, ganz oben auf der Etagere, dessen Rezept (leicht abgewandelt von @weightwatchers_deutschland) heute den Anfang macht.

Zutaten für eine 26er Springform:

2 Stück mittelgroße Äpfel

200g Haferflocken

400ml Wasser

1/2 Päckchen Backpulver

135g + etwas Zucker

1 TL Zimt

5 Tropfen Vanillearoma

500g Erdbeeren

2 Päckchen Tortenguss

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Haferflocken, Wasser, Backpulver, Zucker, Zimt und Vanille hinzugeben. Äpfel hineinraspeln. Alles gut verrühren und als Teig in die Form geben, ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen. Tortenring darumstellen. Erdbeeren waschen, trocken tupfen und halbieren. Auf den Kuchen geben. Tortenguss mit etwas Zucker und Wasser nach Packungsaufschrift kochen und über die Erdbeeren geben. Gut auskühlen lassen.